Joachim Böttcher

25.09.2016 - Joachim Böttcher

Danke, ich habe mein Leben zurück!
Vor 6 Monaten war ich am Aufgeben, ich wollte einfach nicht mehr weitermachen. Ich habe unzählige Male neu angefangen. Überall wurde ich gemoppt, überall hat man mir immer wieder das was ich hart erarbeitet hatte weggenommen. 

Schon in der Lehre ging das los, dann als Angestellter. In Folge habe ich es mehrfach mit der Selbständigkeit versucht, aber auch hier haben sich immer Konkurrenten, oder sogar eigene Mitarbeiter einfach in meinem aufgebauten Kundenstamm bedient und mir alles kaputt gemacht. 

Der Höhepunkt war, dass nachdem ich meinen ehemals bester Freund eingestellt hatte, dieser mir meine Firma einfach weggenommen hat.

Ich hatte keinen Antrieb mehr irgend was zu machen, da traf ich auf einen Engel.

Unser Gespräch verlief sehr verrückt. 
Herr Reichardt setzte sich abends in Berlin in der U- Bahn neben mich und wir kamen ins Gespräch. Ich fuhr schon den ganzen Tag immer wieder die selbe Strecke hin und her. Was soll ich sagen ich wollte einfach nicht mehr zurück in mein altes Leben und ich weiß nicht, ob mein Leben weitergegangen wäre, wenn ich nicht auf Herrn Reichardt getroffen wäre.

Auf einmal stellte er mir komische Fragen und obwohl ich eigentlich garnicht darüber reden wollte erzählte ich Ihm meine ganze Geschichte. Nach ca. 20 Minuten fragte er mich auf einmal ob ich Lust auf ein Experiment hätte. Möglicherweise, sagte er, gibt es eine ganz andere Ursache dafür, dass ich heute wieder mal am Ende stand. 

Ich zögerte, worauf er sagte: „Weißt Du Joachim, wenn Du nach all dem was Du erlebt hast nicht mehr willst, dann kann ich Dich gut verstehen, aber dann warte nicht länger, dann ziehe es jetzt durch, sofort! 
Wenn Du jedoch eine kleine Möglichkeit in Betracht ziehst, dass alles ganz anders sein könnte als Du denkst, dann lass uns ein Experiment wagen. Nur DU musst es wollen, sonst geht es nicht.“

Was sah dieser Mann in mir was ich nicht sah?

Ich dachte, was Solls. Jetzt hatte ich Ihm schon meine ganze Lebensgeschichte erzählt, da dachte ich: „Na gut, einen Versuch ist es vieleicht wert. Herr Reichart setzte sich auf die andere Seite und drückte mehrfach meinen Arm nach unten. Er sprach nicht viel, nur nach ca. 5 Minuten sagte er mir der Ursprung für meine ganze Misere lag im meinem 5 Lebensjahr. Es gab da wohl eine starke emotionale Situation mit meiner Mutter die das alles verursacht haben soll.

Jetzt war es ganz verrückt. Ich glaubte Ihm kein Wort. Was sollte meine Mutter und auch noch in meinem 5. Lebensjahr gemacht haben, dass ich so viel, verzeihen Sie "Scheiße" erlebt hatte? Herr Reichardt ließ sich jedoch überhaupt nicht beirren sondern fragt nur ob ich wissen möchte welche Situation verantwortlich ist. Ich hatte wieder Einwände die er sich anhörte, um danach ohne darauf einzugehen zu fragen, ob ich mich nun auf sein Experiment einlassen möchte oder nicht, sonst soll ich am besten gleich in der nächten Station aussteigen und springen.

Ich zuckte mit den Schultern und sagte ok. Darauf sagte er fröhlich fein, dann gib mir mal Deine Hand und innerhalb weniger Sekunden war ich in einem ganz irren Zustand. Alles in mir entspannte sich und ich hörte wie er sagte: "Wen ich jetzt bis drei zähle bist Du bei drei in deinem 5. Lebensjahr und schau mal nach einer Situation mit Deiner Mutter in der Du geschockt warst, in der Du Dich traurig möglicherweise wertlos oder verzweifelt gefühlt hast und gehe direkt zu dieser Situation. 

Auf einmal sah ich mich weinend vor meiner Mutter stehen. Da sagte er ich zähle noch mal bis drei und dann siehst Du die ganze Situation aus Deinen Augen und bei drei war es genau so.

Auf einmal sah ich mich neben meiner Mamma laufen, die Welt war irgendwie so groß. Da viel mir mein Teddy runter und rollte auf den Radweg neben uns. Ich sprang sofort hinterher und dann ging alles ganz schnell. Ich verlor den Halt unter den Füßen, meine Mutter riß mich zu sich und schrie mich an. „Joachim“, im selben Moment sauste ein Fahrrad wenige Millimeter vor meinem Kopf an mir vorbei und es war irgendwie alles Eins. Ich bekam kaum Luft, meine Mutter schrie ohrenbetäubend: „Joachim Stehe doch nicht immer allen Menschen im Weg.“ Ich brach vor Schreck zusammen, nicht nur in meinen Gedanken sondern auch in der S Bahn. 

Ich kam tränenüberströmt zu mir. Herr Reichardt hockte neben mir, hielt meinen Kopf und noch eine fremde Frau schauten mich von oben an. Herr Reichardt sagte irgendwas zu Ihr und sie setzte sich wieder hin.

Sofort wandte er sich wieder zu mir und half mir auf. Wir setzten uns und er fragte wie es mir ging. Nachdem ich mich beruhigt hatte und Ihm die Situation geschildert hatte sagt er mir, dass er jetzt weiß warum ich mein ganzes Leben solche Probleme habe. Ich sah es noch nicht und er bat mich auf seine Finger zu schauen und Sekunden später war ich total entspannt. 

Er sagte mit geh noch einmal zu dieser Situation aber diesmal stell Dir vor Du gehst langsam auf diese Situation zu und siehst sie von außen. Ich sah Sie und erkannte unter der Führung von Herren Reichardt dies Bedeutung der beiden Wörter „Immer“ und „Alle Menschen“ und das diese beiden Worte völlig unangemessen für diese Situation waren. 

Nun holte mich Herr Reichardt wieder zurück und ich schilderte Ihm meine Erlebnisse noch einmal und irgendwie mußte ich feststellen, dass nicht die anderen mir irgend was weggenommen hatten, sondern ich es war, der immer wenn ein Konkurrent auf den Plan kam aufgegeben hatte, demjenigen nicht im Weg stehen wollte. Selbst bei meinem Freund und dann Mitarbeiter war das so.

Ich wurde zornig. Meine Mutter hatte mir mit - dieser einzigen Situation - mein ganzes Leben versaut. Ich mußte laut schreien vor Wut. Solche Emotionen kannte ich garnicht von mir.

Nachdem ich mich ein wenig beruhigt hatte fragte Herr Reichardt geduldig ob ich in dieser Wut bleiben möchte, oder möglicherweise verstehen, warum meine Mutter so gehandelt hatte. Ich stimmte unwillig zu und eine Sekunden später, nachdem er meine Stirn berührte, war ich wieder in diesem schönen entspannten Zustand. Da fragte mich Herr Reichardt ob ich mit meiner Mutter reden möchte. Ich war verwundert, denn meine Mutter war seit Jahren tot. 

Er sagte mir, dass es in dieser ganz besonderen Situation möglich sei einmalig mit Ihr zu sprechen, um Ihr all dieses Fragen die ich habe zu stellen, um die Situation zu verstehen. Er fragte mich auch, ob wenn es möglich wäre, nach dem ich alles verstanden habe, Ihr möglicherweise vergeben zu könnte, denn dadurch würde ich Ihr und mir eine ganz große Last von den Schultern nehmen und gleichzeitig für mich diese Schleife in der ich lebte sofort beenden. 

Ich stimmte zu und wenige Augenblicke später, nachdem Herr Reichardt bis drei gezählt hatte, stand ich vor meiner Mutter. Es war verrückt. Während ich Ihr meine Geschichte erzählt habe wurde Sie ganz traurig und weinte, Sie schilderte mir unter Tränen Ihre Sicht, ich sah Ihre Angst. Angst, dass ich durch das Fahrrad fast getötet oder stark verletzt geworden währe. Sie war vollkommen verzweifelt und stammelt, dass Sie das nicht gewollt hat. Das Sie mich nur beschützen wollte. 

Ich mußte nun auch weinen, verstand meine Mutter nur zu gut, und ich wollte Sie nur in den Arm nehmen, Ihr sagen das ich Sie liebe und Ihr verzeihe, ja das es gar nichts zu verzeihen gibt. Sie hatte mir doch das Leben gerettet.

Es tat so gut in Ihren Armen zu liegen, was ich später erfuhr, es waren die Arme von Herrn Reichardt der mich gehalten hatte. 

Nachdem ich wieder voll bewußt war sprachen wir noch einmal über die ganze Situation und ich war überwältigt. Vor 3 Monaten habe ich mich wieder selbständig gemacht. Ich habe 2 Mitarbeiter und es geht mir sehr gut. Ich wünsche allen Menschen die in so einer Lage waren wie ich, dass Sie auf so einen Engel treffen wie Herrn Reichardt.

Herr Reichardt hat, auch wenn er immer wieder beteuert ich habe es geschafft, innerhalb von 3 Stunden erreicht, dass ich mein ganzes Leben verstehen konnte, alles was schief gelaufen war. Er hat geschafft, mir mein Selbstvertrauen und den Mut wiederzugeben, weiterzuleben und nicht nur das, sondern erst mal richtig mit meinem Leben zu beginnen. Zu wissen nicht immer allen Menschen im Weg zu stehen sondern, dass ich für mein Leben verantwortlich bin und die anderen für das Ihre.

Ich habe aufgrund meine Situationen im Leben schon viele viele Stunden bei mehreren Therapeuten verbracht und keiner hat auch nur Ansatzweise geschafft diese Ursache zu ergründen die Herr Reichardt in wenigen Minuten erkannt hat.

Und das verrückteste ist Herr Reichardt ist nicht nur wie ich heute weiß NLP und Hypnosecoach, nein er ist auch Friseur.

Und das ist doch verrückt oder? Da rettet mir ein Friseur in einer Berliner S- Bahn spät am Abend das Leben. Ich fahre heute alle 6 Wochen zu Ihm und wir sind Freunde. 

Danke lieber Peter, für mein neues Leben!
Joachim Böttcher aus Berlin